Seminarnummer: PR-GPLK016-2601

Gewalt verstehen - Handlungssicherheit im Schulalltag

Datum:
Datum 27.04.2026
Ort:
UKBW Akademie
76227 Karlsruhe
Zeit:
Zeit 09:30 - 16:30 Uhr
Belegung:
Belegung: Es sind freie Plätze vorhanden.

Inhalte

1. Einstieg: Gewalt im Schulalltag – gemeinsame Standortbestimmung

  • Wo erleben wir Gewalt? (körperlich, psychisch, digital, strukturell)
  • Was belastet uns am meisten?
  • Kurze Sammlung typischer Situationen aus dem Alltag

2. Grundlagen: Was ist Gewalt – und was nicht?

  • Gewalt, Aggression, Konflikt – klare Unterscheidung
  • Formen von Gewalt (physisch, psychisch, verbal, digital, diskriminierend)
  • Mobbing vs. Streit
  • Gewalt als Prozess (Eskalation, Rollen, Gruppendynamiken)

3. Warum entsteht Gewalt?

  • Ursachen von Gewalt:
  • Bedeutung von Beziehung, Bindung und Sicherheit
  • Gewalt als Ausdruck von Bedürfnissen

4. Handlungssicherheit im Alltag: Was hilft konkret?

  • Frühwarnsignale erkennen
  • Klar Grenzen setzen ohne Eskalation
  • Gesprächsführung mit betroffenen Schüler*innen

5. Prävention: Wie Schule Gewalt vorbeugen kann

  • Präventive Haltung im Schulalltag
  • Beziehung als Schutzfaktor
  • Klassenklima und Regeln
  • Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
  • Einbindung von Eltern

6. Schule als System: Wer trägt wofür Verantwortung?

  • Rollenklärung: Wer macht was – und wer nicht?
  • Schnittstellen zwischen Lehrkräften und Schulsozialarbeit
  • Grenzen der eigenen Zuständigkeit
  • Selbstschutz und kollegiale Unterstützung

7. Transfer & Abschluss

  • Was nehme ich konkret mit?
  • Eine Veränderung, die ich umsetzen möchte

Ziele

Die Teilnehmenden entwickeln ein gemeinsames Verständnis von Gewalt, Mobbing und Konflikten und lernen, diese voneinander abzugrenzen. Sie erkennen Warnsignale sowie typische Eskalationsdynamiken und erweitern ihre Handlungssicherheit im Umgang mit verschiedenen Gewaltformen im Schulalltag. Darüber hinaus reflektieren sie ihre professionelle Haltung und Rolle und erhalten praxisnahe Ansätze zur Prävention und Intervention.

Zielgruppe

Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende

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