Seminarnummer: PR-KTEZ014-2701

Die spielen ja nur! – Freispiel in Krippe und Kita

Datum:
Datum 20.01.2027
Ort:
UKBW Akademie
76227 Karlsruhe
Zeit:
Zeit 09:00 - 16:00 Uhr
Belegung:
Belegung: Es sind freie Plätze vorhanden.

Inhalte

Im freien Spiel lernen Kinder, ihre Fähigkeiten einzuschätzen, Gefahren zu erkennen und Verantwortung für sich zu übernehmen. Bewegung und Spiel fördern nicht nur Bildung, sondern auch Sicherheit – indem sie Selbstvertrauen, Körpergefühl und soziale Kompetenzen stärken.

Im Sinne des weiterentwickelten Orientierungsplans wird Bildung als ein aktiver, selbstgestalteter Prozess verstanden: Kinder bilden sich durch eigenes Tun, durch Beziehung und durch die Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Freies Spiel ist dabei ein zentraler Bildungsraum, in dem Kinder ihre Themen verfolgen, Sinnzusammenhänge herstellen und ihre Kompetenzen ganzheitlich entfalten können. Pädagogische Fachkräfte übernehmen dabei die Rolle der feinfühligen Begleitung, die Bildungsprozesse wahrnimmt, deutet und durch gezielte Impulse erweitert.

Das Seminar zeigt, warum freies Spiel so wertvoll ist und wie pädagogische Fachkräfte es im Sinne dieses Bildungsverständnisses achtsam und professionell begleiten können.

 

  • Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung
  • Freies Spiel vs. angeleitetes Lernspiel – Unterschiede und Potenziale
  • Spiel als Kinderrecht und zentrale Bildungsquelle im Verständnis des Orientierungsplans
  • Das Bild vom Kind als aktiver Gestalter seiner Bildungsprozesse
  • Beobachtung und Reflexion des Spiels als pädagogisches Werkzeug
  • Bildungsimpulse im Spiel erkennen, deuten und fördern

Ziele

Das Seminar stellt das freie Spiel in den Mittelpunkt und zeigt auf, wie es Kinder auf vielfältige Weise stärkt. Auf Grundlage des Bildungsverständnisses des weiterentwickelten Orientierungsplans lernen pädagogische Fachkräfte, kindliche Bildungsprozesse im Spiel bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und professionell zu begleiten. So entsteht mehr Sicherheit im pädagogischen Handeln - und gleichzeitig mehr Raum für Selbstständigkeit, Selbstbildung und ganzheitliche Entwicklung der Kinder.

Zielgruppe

Für pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen, die freies Spiel als Bildungs- und Entwicklungschance bewusst begleiten wollen.

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